Die Systemwette ist die abgesicherte Variante der Kombiwette: Auch wenn nicht alle Tipps aufgehen, ist ein Teilgewinn möglich. Dafür ist der Einsatz höher, weil aus deinen Tipps mehrere Kombinationen gebildet werden. Dieser Ratgeber erklärt das Prinzip mit Rechenbeispiel.
So funktioniert eine Systemwette
Bei einem System werden aus deinen Tipps alle möglichen Kombinationen einer bestimmten Größe gebildet. Beim System „2 aus 3″ entstehen aus drei Tipps drei Zweier-Kombinationen. Stimmen mindestens zwei der drei Tipps, gewinnst du anteilig – im Gegensatz zur Kombiwette, bei der ein Fehltipp alles kostet.
Rechenbeispiel
Du wählst drei Tipps und spielst ein System 2/3 mit 3 € pro Kombination, also 9 € Gesamteinsatz. Gehen zwei der drei Tipps auf, wird die entsprechende Zweier-Kombination ausgezahlt – du machst trotz eines Fehltipps Gewinn oder begrenzt zumindest den Verlust. Gehen alle drei auf, werden alle drei Zweier-Kombinationen ausgezahlt.
Gängige System-Typen
- 2 aus 3: drei Tipps, drei Zweier-Kombinationen.
- 2 aus 4: vier Tipps, sechs Zweier-Kombinationen.
- 3 aus 4: vier Tipps, vier Dreier-Kombinationen.
Je größer das System, desto höher der Einsatz – aber auch die Absicherung.
Wann sich ein System lohnt
Eine Systemwette ist sinnvoll, wenn du mehreren Tipps vertraust, aber nicht sicher bist, dass alle aufgehen. Sie reduziert das Risiko gegenüber der reinen Kombiwette – bei etwas niedrigerer maximaler Auszahlung, weil ein Teil des Einsatzes auf die „Verlierer-Kombinationen” entfällt. Für erfahrene Tipper ist das System ein gutes Werkzeug zur Risikosteuerung.